• sichere Alarmierung durch Sprachanruf mit der Möglichkeit der Quittierung durch Telefontastatur
  • automatische Wandlung von Texten in Sprache
  • automatischer Anruf von Ausweichzielen (Alarmierungskette) bei Nicht-Erreichbarkeit
  • ausreichend Speicher für zusammensetzbare Sprachsequenzen (5 min)
  • schneller und zuverlässiger Versand von SMS, Fax, E-Mail oder Pager-Alarmen (Cityruf) bei allen auftretenden Störungen
  • Versenden von Push-Nachrichten auf iOS-  und Android-Handys
  • Versenden von Threema-Nachrichten
  • 100 Zielrufnummern, die bei Bedarf in bis zu 32 Gruppen zusammengefasst werden können (Gruppenalarmierung)
  • „Follow me"-Funktion für wechselnde Bereitschaftsdienste
  • leicht verständliches Funktionsprinzip von Ereignis und Reaktion
  • jedem Ereignis kann ein beliebiger Meldetext zugeordnet werden
  • Meldetexte können Makros enthalten (Platzhalter für Datum/Uhrzeit, Temperatur- und Spannungswerte etc.)
  • 10 zusätzliche Textspeicher für wiederholte Verwendung in den Meldetexten (z.B. Anlagenkennung)
  • alle GSM-Varianten unterstützen Festvertrags- und Prepaid-Karten
  • Benachrichtigung bei Netzausfall (SMS, E-Mail, Fax, Sprachalarmierung)
  • Schalten durch kostenlosen Anruf mit Rufnummern-Auswertung, Passwort-geschützte SMS oder DTMF-Tonfolgen
  • Fernparametrierbarkeit und Routinemeldungen
  • Kostenkontrolle und Alarmierung bei Limit-Überschreitung
  • umfangreiche Zeitsteuerungsfunktionen:
    - automatische Sommer-Winterzeit-Umschaltung
    - Wochentag-/Uhrzeittabelle
    - Tabelle für feste/bewegliche Feiertage
    - Tabelle für Sonnenauf- und -untergangszeiten
  • 10 Multifunktionszähler (Frequenzzähler, Pulszähler, Betriebsdauerzähler)
  • flexible Ablaufsteuerung durch Flags (Merker) und Makros
  • M-Bus-Unterstützung ("Meter-Bus" nach EN13757) M-Bus zum Anschluss von Energiezählern (Strom, Wasser, Gas, Wärme)
    - interne M-Bus-Schnittstelle oder Anschluss von M-Bus-Pegelwandlern (geräteabhängig)
    - M-Bus-Gateway zur Zählerfernauslesung von Energiezählern (Strom, Wasser, Gas, Wärme)
  • Anschluss von Zählern mit S0-Puls-Schnittstelle
  • schnelle Inbetriebnahme, keine Programmierkenntnisse erforderlich
  • Programmiersoftware in zwei Versionen im Lieferumfang:
    - QuickSetup für die schnelle Inbetriebnahme,
    - CONNY für die erweiterte Programmierung
  • optional: Aufschaltung auf Leitsysteme über OPC-Server
  • optional: Aufschaltung auf Notrufzentralen mit VdS2465-Protokoll
  • Made in Germany - entwickelt und hergestellt in Deutschland

Arbeitsweise der Ereignis- und Störmeldegeräte

Die Arbeitsweise der Ereignis- und Störmeldegeräte ist denkbar einfach: es gibt eine Vielzahl von auslösenden Ereignissen und eine Vielzahl von möglichen Aktionen, die nach Eintritt eines Ereignisses abgearbeitet werden können.

Die auszuführenden Aktionen werden mit den Ereignissen verknüpft. Zu jedem Ereignis können mehrere Aktionen programmiert werden, die nacheinander ausgeführt werden.
Aktionen können bedingt (z.B. "Vorige Alarmierung war erfolgreich") oder unbedingt ausgeführt werden.

Folgende Ereignisse können ausgewertet werden:

  • das Einschalten des Gerätes
  • Zustandsänderungen an Eingängen
  • das Ausbleiben von Zustandsänderungen an Eingängen (Watchdog-Funktion)
  • ankommende Anrufe inkl. Auswertung der rufenden und gerufenen Nummer
  • das Ablaufen von Timern
  • das Erreichen von Zähler-Maximal- und Minimal-Werten
  • das Über- oder Unterschreiten vonSpannungen oder Strömen bei Geräten mit Analog-Eingängen
  • das Über- oder Unterschreiten von Temperaturen bei Geräten mit Temperatur-Eingängen
  • ISDN-Ereignisse, wie z.B. die Aktivierung oder Deaktivierung der Schicht 1, der B-Kanäle etc.

Folgende Aktionen können ausgelöst werden:

  • das Senden von SMS- und Pager-Nachrichten
  • das Senden von Gruppenalarmierungen
  • das Senden von Sprachnachrichten an Telefone und Handys
  • das Senden von Push-Nachrichten
  • das Senden von Threema-Nachrichten
  • das Schalten von Ausgängen (statisch, zyklisch, timergesteuert)
  • das Senden von Texten an Leitstellen
  • das Senden von DTMF-Tonfolgen an Telefone und Handys
  • das Zählen von 32-Bit-Zählern einschließlich Frequenzzählern
  • das Starten / Stoppen von Betriebszeit-Zählern
  • die Ausgabe von Texten über die serielle Schnittstelle
  • das Beenden anderer ISDN-Verbindungen auf dem ISDN-Bus (Blockadefreischaltung)
  • das Starten und Stoppen von Timern
  • das Verändern von Parametern der Eingänge (z.B. Scharf-/ Unscharf-Schaltung)
  • das Steuern von anderen eviateg-Geräten mit Remote-Befehlen (z.B. Schalten eines Ausgangs auf dem entfernten Gerät)

Beim Versenden von SMS-, Pager-, Push-, Threema- und Text-Nachrichten werden vorbereitete Textblöcke verwendet.
Diese können Makros beinhalten, so dass beim Versenden aktuelle Texte, wie z.B. Datum und Uhrzeit des Ereignisses, die Rufnummer eines Anrufers, der Name eines Eingangs und dessen Zustand etc., in die Meldung übernommen werden.

Geräte mit eingebautem GSM-Modem können SMS nicht nur versenden, sondern auch empfangen und auswerten.
Geräte mit dem Leistungsmerkmal SMS im Festnetz können zusätzlich SMS-Nachrichten an einem ISDN-Anschluss empfangen und auswerten.
Die SMS-Nachrichten können Befehle enthalten, so dass beim jeweiligen Gerät (gesichert durch Rufnummer-Identifizierung und Passwort) Zustände und Parameter sowohl abgefragt, als auch gesteuert werden können.

Bei einer Gruppenalarmierung kann eine Meldung an eine oder mehrere Gruppen mit bis zu 256 Teilnehmer gesendet werden.
Die Zugehörigkeit von Teilnehmern zu Gruppen kann frei festgelegt werden.
Die Teilnehmer können in unterschiedlichen Mobilfunknetzen eingebucht sein und sowohl mit SMS- als auch mit Pager-Nachrichten alarmiert werden.

Sprachnachrichten können auf einem PC mit Standard-Programmen als WAV-Datei aufgenommen werden.
Sie werden mit dem Konfigurations-Tool CONNY in das benötigte Format gewandelt und in das Ereignis- und Störmeldegerät geladen.
Mehrere Sprachnachrichten können nacheinander gesendet und mehrmals wiederholt werden.
Optional kann der Empfang einer Sprachalarmierung mit einem DTMF-Passwort quittiert werden.
CONNY unterstützt auch die Eingabe als Klartext und eine automatische Wandlung.

Bei Geräten mit VdS2465-Protokoll können entsprechende VdS-Telegramme an eine zugeordnete Leitstelle übermittelt werden.
Die Auslösung muss nicht an den Zustandswechsel von Eingängen gekoppelt sein, sondern kann als Aktion bei allen Ereignissen (s.o.) erfolgen.
Die Ausgänge der Geräte können von den VdS-Leitstellen gesteuert werden.
Geräte mit Temperaturfühler-Eingängen und VdS-Protokoll können die gemessene Temperatur an die Leitstelle übertragen (Satztyp 30H) und bei Über- bzw. Unterschreiten von einstellbaren Temperaturen Alarme absetzen.

Die Geräte mit eingebautem GSM-Modem unterstützen die Verwendung von Prepaid-Karten durch entsprechende Ereignisse und Aktionen.
Bei Unterschreiten eines einstellbares Mindestguthabens können z.B. E-Mails versendet werden oder das Guthaben automatisches nachgeladen werden.

Beim CM105 werden im Datenstrom frei definierbare Textketten gesucht, bei deren Auftreten zugeordnete Aktionen ausgeführt werden können.

Alle Ereignis- und Störmeldeprodukte können lokal über die serielle Schnittstelle und über die jeweiligen Kommunikationsnetze (ISDN und / oder GSM) ferngewartet und fernparametriert werden.